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Traunstein
Jahreshauptversammlung der Verkehrswacht Traunstein

Schwerpunkt ScJhulwegtraining: Kein Kind soll auf dem Weg zur Schule oder von der Schule verunglücken

Verkehrswachtvorsitzender Johann Bohnert wies in der Jahreshauptversammlung in einem Rückblick auf das vergangene Jahr auf zahlreiche Aktionen der Verkehrswacht Traunstein im gesamten Landkreis hin. Den Schwerpunkt seines Berichts legte er dabei auf das Schulwegtraining.
Dieses ist ein zentraler Bestandteil der Mobilitätserziehung vor dem ersten Schuljahr. Die Traunsteiner Verkehrswacht hat dazu drei Moderatoren im Einsatz, die vorrangig das Schulwegtraining durchführen.
Dabei wird mit den Kinderen beispielsweise das gefahrlose Überqueren einer Straße oder die Funktion einer Verkehrsampel erläutert. Gerade das Schulwegtraining kommt bei Eltern und Einrichtungen sehr gut an, so Bohnert. Allerdings ist der Bedarf so hoch, dass noch weitere Moderatoren ausgebildet werden müssen. Insgesamt wurden 26 derartige Trainings im Jahr 2018 im Landkreis Traunstein durchgeführt.

Bekanntermaßen sind die Hauptrisikogruppe im Straßenverkehr junge Fahrer von 18 bis 24 Jahre. Besonders der sorglose Umgang mit Handy oder Smartphone ist für viele Unfälle verantwortlich.
Um dem entgegenzuwirken hat die Verkehrswacht im vergangenen Jahr drei Aktionen für junge Fahrer durchgeführt. Unter anderem werden dabei mit einem Fahrsimulator die Gefahren im Umgang mit Smartphones verdeutlicht. Die jungen Fahrer haben aber auch die Möglichkeit mit einem Überschlagsimulator den Ausstieg aus einem umgestürzten Auto zu üben oder auf einem Crashsimulator zu fühlen welche Kräfte bei einem Aufprall auf den Körper wirken.

Um dem sprunghaften Anstieg der Fahrradunfälle entgegenzuwirken wurden auch sieben Aktionen für Radfahrer durchgeführt. Nebenbei bemerkt, waren Traunsteins 2. Bürgermeister Hans Zillner und der ehemalige Leiter der Traunsteiner Staatsanwaltschaft Wolfgang Giese mit dem Fahrrad zur Hauptversammlung gekommen.
Der demografischen Entwicklung folgend wurden auch 15 Aktionen mit Präventionsschwerpunkt für Senioren durchgeführt. Dabei wurden mit Senioren der Umgang mit Rollatoren geübt.

Leider lief es bei den Fahrsicherheitstrainings nicht besonders erfreulich. Nachdem kein geeigneter Platz zur Verfügung steht, konnten nur zwei Veranstaltungen auf internen Firmengeländen abgehalten werden.

In einem Redebeitrag lobte Wolfgang Giese, der vor Jahren selbst Vorsitzender der Verkehrswacht war den erstaunlichen Aufschwung der Traunsteiner Verkehrswacht, vor allem auch in technischer Hinsicht. Während noch vor wenigen Jahren mit relativ einfachen Gerätschaften gearbeitet wurde, stehen jetzt mehrere hochmoderne Simulatoren zur Verfügung.
In diesem Sinne äußerte sich auch Vizepräsident Peter Starnecker: Er freute sich über die äußerst positive Entwicklung. In diesem Zusammenhang erwähnte Bohnert, dass Starnecker dazu selbst entscheidende Beiträge geleistet hat, weil er immer mit Rat und Tat zur Verfügung stand und auch für den Eintritt von Bohnert in die Verkehrswacht verantwortlich war.
An die anwesenden Bürgermeister gewandt meinte der Vorsitzende, dass die Verkehrwacht allen Gemeinden und Städten kostenlos zur Verfügung stehe. Für das Jahr 2019 sind fast vierzig Aktionen im gesamten Landkreis Traunstein geplant.
Zum Abschluss bedankte sich Bohnert bei sämtlichen Funktionsträgern und Moderatoren und verwies darauf dass bei den verschiedenen Aktionen im Jahr 2018 über 2000 ehrenamtliche Stunden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet wurden.

 

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