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Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht Traunstein e.V.

Foto JHV

v.l.: Schatzmeisterin Elke Knottek, 2. Vorsitzender Florian Ertl, 1. Vorsitzender Johann Bohnert

Im Krankenhaus, statt im Ziel landen manche unvernünftige Nutzer von E-Scootern meinte Vorsitzender Johann Bohnert auf der Jahreshauptversammlung der Kreisverkehrswacht Traunstein am 12.11.25. E-Scooter sind keine Spielzeuge. Sie gehören nicht auf Gehwege, dürfen nicht unter 14 Jahren und auch nicht zu zweit oder zu dritt gefahren werden. Solch falsches Verhalten führt oft zu gefährlichen Situationen oder gar zu Unfällen.  In seinem Geschäftsbericht ging Bohnert nicht nur auf die zahlreichen Präventionsaktionen der Verkehrswacht, sondern auch auf besondere Unfallgefahren ein. Eingentlich sollte sich der  Gedanke der Rücksichtnahme und Vorsicht  durch das gesamte Verkehrsgeschehen ziehen. Leider ist es damit oftmals nicht weit her. Dass sich die Zahl der Unfälle im Lauf der Jahre in Relation zum Verkehrsaufkommen erheblich reduziert hat, daran hat die Verkehrswacht mit ihrer Aufklärung und Verkehrserziehung einen ganz erheblichen Anteil stellte Bohnert fest.  Er konnte bei der Versammlung im Sailer Keller in Traunstein den stellvertretenden Landrat Karl Schleid, sowie eine ganze Reihe von Bürgermeistern und ihren Vertretern aus Traunstein,Trostberg, Tittmoning, Altenmarkt, Palling, Surberg und Kienberg begrüßen. In seinem Grußwort richtete  Karl Schleid  den Dank von Landrat Andreas Danzer an die Versammlung. Dabei betonte er das hohe Engagement der Verkehrswacht im zweitgrößten Landkreis Bayerns. Gerade im ländlichen Raum  mit den großen Entfernungen ist die Verkehrswacht ein unverzichtbarer Partner, um die Verkehrssicherheit weiterhin zu erhöhen.  Stadtrat Hans Zillner überbrachte in Vertretung des Oberbürgermeisters das Grußwort der Stadt Traunstein und stellte dabei ebenfalls die Bedeutung der Verkehrswacht heraus. So bekräftigte er, dass die Förderung des Fahrradverkehrs ein bedeutsames Thema im Stadtrat wäre.   :   Im Rechenschaftsbericht ging Bohnert auf das enorme Engagement der Verkehrswachtmitglieder ein.Einen Schwerpunkt legte man 2024 auf die Radfahrer im Straßenverkehr und das nicht ohne Grund: Zum einen gibt es immer mehr Fahrradunfälle. Im besonderen Blickpunkt sind dabei die Kinder, weil es immer mehr Nichtradfahrer gibt; diese haben nicht mal ein eigenes Rad. Und manche fahren mit dem E-Roller in die Schule, ohne über  Grundkenntnisse im Straßenverkehr zu verfügen. Schon durch die spezielle Bauweise mit den kleinen Rädern ist die Gefahr noch um einiges größer als bei Fahrrädern. Oftmals werden nicht nur die Fahrer selbst sondern auch unbeteiligte Fußgänger gefährdet. .  Ein besonders leidiges Thema ist der Fahrradhelm. Gemäß Umfragen tragen 46 Prozent der erwachsenen Radfahrer grundsätzlich keinen Helm. Laut Unfallstatistik passieren beim Radfahren die häufigsten Fehler beim Abbiegen. Meist werden keine Handzeichen gegeben oder es wird nicht umgeschaut. Um diesem Trend entgegenzuwirken führte die Verkehrswacht viele Veranstaltungen für Radfahrer und auch speziell für Senioren durch. Dabei wird in der Regel ein Fahrradsimulator verwendet wird, wo die Reaktion in gefährlichen Situationen getestet wird. Die Traunsteiner Verkehrswacht verfügt auch über Pkw- und Motorradsimulatoren, wo auf  Veranstaltungen gefahrlos kritische Situationen trainiert werden konnten.  Eine besondere Zielgruppe sind die Fahranfänger, denn diese zählen zur Hauptrisikogruppe im Straßenverkehr: Vielfach sind riskante Fahrweise und der sorglose Umgang mit dem Smartphone für Unfälle verantwortlich. Um dem entgegenzuwirken wurden in den Traunsteiner Gymnasien ensprechende Aktionen durchgeführt Ein zentraler Bestandteil ist das Schulwegtraining vor dem ersten Schuljahr.  Insgesamt wurden zwanzig Schulwegtrainings an Schulen und Kitas veranstaltet. Dabei geht es unter anderem um das gefahrlose Überqueren von Straßen und Funktion einer Verkehrsampel. Mit einem Dank an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitglieder beschloß Bohnert die Versammlung. 

 

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